Quacken-
und Höhlenstürmer
Vom 11.06. bis
13.06.2010
Im Zittauer Gebirge unterwegs
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Irgendwie musste
ich lachen, denn Wiese und Christiane sahen aus wie
„Dreckschweinchen“. Grinsend saßen sie im Schein der
Stirnlampe vor mir und hielten stolz die Beute in der Hand:
unseren ersten Höhlencache!
Als wir im Wechsel von Sonne und Schneegestöber des
Karfreitags 2010 durch die Felsenwelt des Zittauer Gebirges
gezogen waren, ist die Idee, doch hier einmal ein Wochenende
in einer großen Gruppe zu verbringen, geboren worden.
Und nun war es so weit! Nix mit Schneegestöber, dafür
herrschte brütende Hitze, als wir am Abend des 11. Juni die
Töpferbaude erreichten und dort mit dreizehn (!!!)
Kletterern, Wanderern und Geocachern Quartier bezogen.
Während die scharfe Kletterfraktion, Volker und Torsten, den
etwas kühleren Abend noch für den ersten Felskontakt genutzt
hatten, zog der Rest zunächst kühle Getränke vor ;)
Grillend saßen wir schließlich alle am Lagerfeuer: ein
würdiger
Auftakt für ein hoffentlich schönes Wochenende.
Wieso eigentlich „hoffentlich“ – was sollte in dem Team
schief gehen!
Am Samstag, es war noch immer drückend schwül, machten wir
unserem Namen zunächst alle Ehre: denn jedes Teammitglied
ist Quackenstürmer, und so gab es hier nichts Bedeutenderes
zu tun, als Quacken zu klettern.
In unterschiedlichster Kombination ging es dann auf solche
herausragende Quacken, wie das Kücken, den Leipaer Turm, den
Quackologistenturm und die Kleine Töpferrose.
Wer allerdings meint, dass das Kinderspielereien wären, der
irrt gewaltig. So mancher Weg hatte es in sich und auch jede
Quacke will mit dem gleichen Respekt bestiegen werden, wie
die großen Brüder, die anerkannten Klettergipfel.
Kein Wunder also, dass auch die „Kleinen“ bei so manchem
Teamteilnehmer Schürfwunden und blaue Flecken hinterlassen
haben.
Christine zum Beispiel hat gelernt, dass man beim Sprung auf
den Gipfel nicht mal mit nur einem Knie landen sollte :)
Nach einem Refresh in der Töpferbaude teilten wir uns auf,
ein Teil blieb in der Baude, die harte Kletterfraktion um
Volker zog nun zu richtigen Gipfel, Wiese, Christiane,
Klettersenior Peter und ich wollten Klettern und Geocaching
verbinden.
Einsetzender Regen und Gewitter vereitelten die Kletterei
auf einen Gipfel, der zugleich einen Cache verbirgt – nicht
aber das Befahren
einer Höhle.
Während draußen ein Gewitter tobte, Peter untergestellt die
Führungsleine für den Rückweg hielt, tauchten wir in die
Unterwelt, in die Höhle „Rumpelkammer“.
Es war schon merkwürdig, durch enge Ritzen zu kriechen,
durch verschiedene Kammern zu klettern – aber das
befürchtete klaustrophobische Gefühl blieb aus: es war
zusammengefasst einfach toll! Und als wir dann noch den dort
versteckten Cache gefunden hatten, war die Freude genauso
groß, wie der Grad unserer Verdreckung ;)
Sonntag dann hatte es sich deutlich abgekühlt. Wieder ging
es in zwei Gruppen auf Tour, Volker, Torsten, Fechi & Co
sammelten schöne Gipfel und Wege, Ich führte mit Wiese eine
Riesenseilschaft auf die und von der Rübezahlwand.
Und: am Nachmittag ging es über den Klettersteig „Alpiner
Grad“ in die Obere Felsengasse. Das war dann nicht nur eine
feine Kletterei, sondern für Christiane Max und mich unser
erster Terrain-5-er Cache.
Pünktlich zum Auftaktspiel der Deutschen Nationalmannschaft
bei der Fußball-WM saßen wir zu Hause vor der Flimmerkiste –
sogar das Ergebnis dieses Spiels passte dann wie die Faust
aufs Auge zum Gesamteindruck des Wochenendes!
Touren der Tage:
- Kücken - Alter Weg II
- Leipaer Turm - Variante zum Alten Weg, III
- Quackologistenturm - Geburtstagskante IV
- Kleine Töpferrose - Kurze Wand V
- Rübezahlwand - Alter Weg I
Und dazu die Geocaches: 1) Höhlencache
Rumpelkammer, 2) Klettersteig (Via ferrata) "Alpiner Grat"
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