Braucht man in der Pala-Gruppe, die hunderte Kletterouten in allen Schwierigkeiten bereit hält, eigentlich Klettergärten? Na klar, wie überall, ob als Ausweichvariante bei ungünstigen Witterungsverhältnissen oder einfach nur zum Üben. Hier stellen wir den Klettergarten "Fiamme Gialle" am Passo Rolle vor, den wir am 23.09.2006 besucht haben. | 1  | 2  | 3  | Man parkt einfach direkt auf dem Pass und folgt über den Vorhof des Hotels "Vezzana" einem Pfad, der nach ca. 3 min am Klettergarten endet. | 4  | 5  | 6  |
| Morgenstimmung am Rolle-Pass mit Blick (aus dem Bereich des Klettergartens) auf die Pala-Gruppe |
Der präsentiert sich dann mit zahlreichen Routen im mittleren und oberen Schwierigkeitsbereich, die sämtlichst im Einstieg gekennzeichnet und auf einer Tafel im Zugangsbereich beschrieben sind (Bild 1). So wie Heike und Andreas auf Bild 2 haben wir zunächst alle gekuckt, denn hier findet man völlig anderes Gestein, als nur wenige Meter weiter im Pala-Kalk. Egal, der glatte Fels ist durch Risse und Spalten gut durchzogen, die Höhe ist überschaubar. (Bild 3). Und so wagte sich die sonst (völlig unberechtigt, da sie eine ganze Menge auf dem Kasten hat) so ängstliche Heike in eine der einfacheren Routen., "Pink Panther" 4b. (Bild 4). Steffen probiert sich in der Bilderschau in einer der mit Untergriffen übersäten Routen "Gatto Silvestro" 6b (großes Bild) bzw. an einer griffarmen Kante im oberen fünften Grad der französische Skala "La bella postina" 5 b - c. Ein Besuch dieses kleinen aber feinen und hervorragend abgesicherten Klettergartens lohnt sich beim Besuch dieser Gegend auf jeden Fall - darauf ein Schnäpschen zum Wohle der Klettergemeinschaft (Bild 6) Ach ja: oberhalb dieses Klettergartens soll sich ein weiterer mit Mehrseillängenrouten befinden. |