Einige Worte vorab: Eiskletterer im Elbsandsteingebirge bewegen sich in einer Grauzone. Offiziell ist es nicht verboten, es ist aber auch nicht ausdrücklich erlaubt.. Gegner gehen von einem Verbot aus, da es nicht den sächsischen Kletterregeln entspricht. Denn die Eisfälle befinden sich immer an Massiven, Massivkletterei ist verboten. Und man klettert nicht frei, sondern mit technischen Hilfsmitteln. Befürworter, so auch ich, sagen: Eisklettern hat nichts mit dem sächsischen Felsklettern zu tun und unterliegt deshalb auch nicht diesen Regeln. Es handelt sich um eine völlig andere Sportart, die nur zufällig auch im Elbsandsteingebirge betrieben werden kann. Tatsächlich erfreut es sich auch einer immer größeren Beliebtheit und rückt dadurch weiter in den Blickpunkt der Bergsport- und Naturschutzverbände. Es wird abzuwarten sein, was die Entwicklung in den nächsten Jahren bringt. Ich denke, wir sollten folgende Mindestanforderungen erfüllen, um uns diesen Sport im Elbsandstein auch in Zukunft zu erhalten: - Eisklettern in den Kernzonen und Mixed-Kletterein scheiden grundsätzlich aus. - Zustiege sind trotz Schnee und Eis so schonend wie möglich zu gestalten. - Jeder Kontakt der Eisgeräte oder der Steigeisen mit dem Sandstein ist zu vermeiden. |