Drei Männer, vier Eisen, viel Spaß! Am 21. und 22. Januar 2006 ging es erstmals zum Eisklettern nach Sachsen. Für Steffen Große und Dirk Wiesner war es der Einstieg in diese Art des Bergsports. Dieses Jubiläum und der großartige Eindruck, den diese Tage hinterlassen haben, sind Grund genug, Interessenten durch eine kleine Bildergalerie an unserem Abenteuer teilhaben zu lassen. | Klick auf die Bilder, um in die Galerie zu gelangen! |

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| Hier stiefeln wir also durch den Uttewalder Grund. Drei Männer und vier Steigeisen, nämlich zwei Paar. Drei Eisfälle waren nach Wieses Internetrecherche hier versprochen. Leider waren die ersten beiden noch nicht "reif", trotzdem war der Eiskontakt für Dirk etwas besonderes: das erste Mal ein Eisgerät setzen! Der Fall auf Foto 2 und 3 ist für ein anderes Mal vorgemerkt. Dann fanden wir aber einen stark liegenden Eisfall, ca. 8 m hoch, Kletterstrecke 10m, mit schönen überschaubaren Stufen. Genau das richtige, um den Umgang mit Steigeisen und Eisgeräten zu probieren und zu lernen. | 
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| So, hier macht Wiese noch ein paar Züge, es war übrigens total matschig und es regnete, aber egal. Es gab ja noch das Wirtshaus "Waldidyll", genau richtig für unsere Pausen. ;))) Dann wurde es einen Zacken schärfer. In der Teufelskammer bei Wehlen war eine ca. 6 - 7 m hohe Eissäule versprochen. Auch die war leider noch etwas dürftig, aber schon begehbar. Hier ging es dann im Steileis so richtig zur Sache. Technikmängel wurden mit fetten Armen bestraft und mit Freude konnten wir feststellen, dass auch nasse Seile eine topp Seildehnung haben. | 
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| Steffen konnte gar nicht mehr aufhören, sich durchs Eis zu hacken und machte schließlich so lange, bis er nicht nur triefend nass war, sondern auch noch ein Teil der Säule klirrend zusammen krachte. Egal, Platz für die erste Eisschraube im Leben war noch genug! Der folgende Sonntag dann war das Gegenteil des Vortages: strahlender Sonnenschein, klirrende Kälte, sprödes Eis. Allerdings ging noch nicht jeder Wasserfall, der Beutenfall z.B. war noch zu sehr in Bewegung und das Eis noch etwas brüchig. Nun, es sollte da noch einige Fälle im Bielatal geben ... | 
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| ... und wir staunten nicht schlecht, als wir die Ortslage Bielatal erreichten. Eisfälle über Eisfälle, von 5 bis 15 m Höhe, leicht und stark liegend, und teilweise sogar "erschreckend" hoch und senkrecht. Schnell hatten wir unseren "Spielplatz" gefunden und mussten an diesem nun richtig arbeiten, um vom knochenharten Eis nicht einfach wieder abgeworfen zu werden. Klappte nicht immer so gut, wie man an Wieses Ausstieg auf dem Bauch erkennen kann, wurde aber immer besser, wie das nächste Bild beweist. Eine ungewöhnliche Sportart für diese Gegend. Aber einfach schön! Wir hatten wahnsinnig Spaß und hoffen, ihn demnächst wieder zu haben. Spaß dürften auch bekannte Einzelhändler haben, denn Dirk will nun für das Eisklettern "aufrüsten". Dann gibt es beim nächsten Mal, zwei weitere Begleiter - nämlich noch ein Paar Steigeisen ;))) |
Hinweis für Skeptiker: Eisklettern ist in Sachsen (noch) nicht verboten. Hoffen wir, das es dabei bleibt! Zurück |