
|  Ganz zu Ende ist die Bergfahrt auf dem Gipfel dann wie üblich natürlich noch nicht, es muss auch wieder nach unten gehen. Am Falkenstein befindet sich eine unmittelbar am Gipfelbuch beginnende Abseilpiste, die es auf immerhin 86 m, vier Abseillängen, bringt.
Doch vor Routine sei gewarnt, diese Abseilpiste hat es in sich und ist alles andere, als anfängerfreundlich. Ein 50m-Seil ist die Grundvoraussetzung, besser ein längeres verwenden! Der Standplatz nach der ersten Abseile reicht gerade so für drei Personen. Dann auf keinen Fall den nächsten Abseilring auslassen, weil man meint, man käme bis auf das Band! Das täuscht! Deswegen in der ersten und zweiten Abseillänge unbedingt das Seilende verknoten, um ein Überseilen zu vermeiden - erst im Juni 2006 ist hier ein erfahrener Kletterer beim Abseilen tödlich verunglückt. Hat man alles beachtet, erreicht man aber nach drei bis vier Stunden den Felsfuß und hat die vielleicht alpinste, mit Sicherheit aber eine der schönsten Bergfahrten des Elbsandsteingebirges |