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|  Dann folgt die vierte und mit ca. 30 m eine der längsten Seillängen dieser Tour, die Reibung. Wenige Meter rechts neben dem Ring folgt man einer Rinne und in ihr den gut erkennbaren ausgelatschten Spuren. Aber Achtung, die Kletterei ist zwar nicht schwer, aber zumindest nach meiner Kenntnis ungesichert. Und man muss schon den richtigen Weg nehmen. Steffen Große macht es auf dem Bild links richtig, lässt sich von einem lockenden Ring eben nicht locken und steigt in die rechte von zwei Rinnen zwischen drei pilzartigen Türmchen. Ist man durch die Türmchen und oben angelangt, bietet sich eine Knotenschlinge an der Wand mit Karabiner als Umlenker an, um Seilreibung zu vermeiden. Denn dann geht es noch einige Meter nach rechts an der Schusterplakette vorbei, an der man durch ein Loch etwa 5 m absteigt und den nächsten Standplatz - bitte nicht an der großen Sanduhr, die sich in einem höhlenartigen Kamin befindet, einrichten
kann. Die Platte ist dünn, brüchig und hohl. Es gibt ausreichend andere Sicherungsmöglichkeiten. (Siehe unten) Jedenfalls sitzt man dann direkt vor der Schlüsselstelle des Schusterweges, dem Unteren Reitgrat.
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Fotos oben links: Steffen Große nach ca. 15 m Kletterei in dieser Seillänge, links: die in Gedenken an den Erstbegeher Oskar Schuster angebrachte Plakette (Nicht vergessen: grüßend an die Nase greifen, wenn man hier vorbei kommt, sonst kostet es eine Kiste Bier!) unten links: Volker am Standplatz nach dem Kriechband, unten mitte: Elke Krönert im Einstieg der Reibungsseillänge und unten rechts: Volker am gleichen Standplatz, aufgenommen nach passieren der Türmchen. |
 |  |  | | | | Auf meinen Bericht zum Schusterweg gab es bereits manche Zuschrift, eine davon ist jedoch derart wichtig, dass ich der Bitte der KTA des SBB, meinen Beitrag zu korrigieren, nur zu gern nachkomme - manchmal ist man eben doch betriebsblind. Hier die Zuschrift im Zitat: "...Und zwar geht es um die große Felsenfenstersanduhr im Schusterweg kurz nach der Plakette. Jedem, der sich die Sanduhr mal etwas genauer angesehen hat, sollte klar sein, dass diese als Standplatzsicherung absolut ungeeignet ist. Sie ist ziemlich dünn und klingt schon deutlich hohl und hält einen ernsthaften Seilschaftssturz auf keinen Fall. In der Verklüftung zwischen Plakette und Sanduhr gibt es dagegen genügend Möglichkeiten einen hundertprozentigen Standplatz zu errichten. ..." Dem gibt es, außer der Änderungen auf dieser Seite und in der Beschreibung der Seillängen, nichts hinzuzufügen. |
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