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rennsteig-kDas war mein 2010,
ein irgendwie verrücktes Jahr!

Wenn ich auf das Jahr 2010 zurückblicke, stellt sich selten wie nie die Frage, ob es denn für mich ein gutes Jahr gewesen ist. Begonnen jedenfalls hatte es "verrückt", denn die geplante Silvesterfeier in dieses Jahr auf dem Dresdener Theaterplatz war einem Blitzeis zum Opfer gefallen und so saßen wir schließlich mit Volker und Kerstin in unserem Quartier in Kesselsdorf fest, aßen Büchsensuppe von der Tanke und spielten Rommé.
Herrlich dann der Folgetag: Neujahr auf der zugeschneiten Bastei!

Insgesamt war es recht gut weiter gegangen. Endlich hatte es einmal wieder ausreichend Eis zum Eisklettern gegeben, Ostern waren wir im Zittauer unterwegs, der Elbsandstein-Kletterstart fand im tschechischen Tisa statt und unsere herrlichen Teamfahrten in das Zittauer Gebirge und in die tschechischen Berge waren echt tolle Erlebnisse.

Aber irgendwie war dann, zumindest bergsportmäßig, der Wurm drin. Eine geplante Alpentour fiel einem traurigen Ereignis in der Familie des Teamgefährten zum Opfer, die zweite Hälfte des Jahres fiel wortwörtlich ins Wasser. Wäre da die Zeit für eine Tour gewesen, war das Wetter schlecht, einmal hatten wir sogar unseren Optimismus bei Anreise trotz negativer Wetterberichte im Regen und Bier ertränken müssen ;)

Selbst der geplante Jahresausklang - Abratzykamin - wurde zugeschneit und wich, worüber nur wirklich keine Beschwerde abgegeben werden soll, dem Wintersport.

So ein wirres Kletterjahr hatte ich bis dato nicht erlebt.

Eisklettern im Bielatal, das Setzen von Eisschrauben wird geübt  Eisklettern - Carmen an einem der steilen Bielatal-Eisfälle  Klettern in den Tissaer Wänden  - manchmal ist es gut, nicht zu wissen, wo man steht ...  Baustelle - Versuch 1 - im Alten Weg (VIIa) des Kleinen Kelches

Glücklich in der Höhle Rumpelkammer am Töpfer  Auf dem Gipfel des Kükens - Wiese ist wie immer für ein Späßchen zu haben  Schlussanstieg auf das Kleine Matterhorn  Der Jubel, die Freude sind groß – Zieleinlauf nach mehr als 70 km



Nur gut also, dass Geocaching als neues, fast wetterunabhängiges Hobby in mein/unser Leben getreten ist und die trüben Lücken sehr angenehm füllen konnte.

Bleibt die Frage: was war denn nun 2010 der absolute Höhepunkt für mich? Sicherlich nicht die nun auch amtliche Beendigung meiner vorangegangenen Partnerschaft, vielleicht aber die Tatsache, dass mein Söhnchen seit April ständig bei mir wohnt, ganz bestimmt aber mein 30. Rennsteiglauf im Mai. Nein, nicht weil ich so besch... bin, das 30ste Mal den langen Kanten gelaufen zu sein, sondern weil meine Partnerin Christiane kurz entschlossen mit mir auf der Strecke war und wir gemeinsam das Ziel erreicht haben. Den Tag werde ich wohl nie vergessen - deswegen oben auch mein favorisiertes Foto 2010, nach ca. 61 km gemeinsam auf dem Großen Bergberg!

2010 war also irgendwie verrückt und doch normal. Es gab,  wie eigentlich immer, gute und schlechte Zeiten - einerseits bleibt zu hoffen, dass es (wieder) besser wird, andererseits kann man nur hoffen, dass es auch in Zukunft mindestens wieder so schön wird.

Klingt das zu "philosophisch"?
Egal, auf ins nächste Jahr!

In diesem Sinne danke ich meinen Begleitern auf meinem Lebensweg, meinen (Berg-)Freunden und all denen, mit denen ich herrliche Stunden bei Sport, Geocaching oder wo auch immer verbracht habe, für die tolle Zeit, wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr - kurz gesagt:

Berg, Cache und Lebensfreude heil 2011!

 

 

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