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intro woerschach24-Stunden-Lauf von Wörschach / Österreich

Mehrfach waren Sportfreunde des LTSV Forst 1990 e.V. bereits in der Steiermark im Urlaub, als ihr Augenmerk schließlich auf den 24-Stundenlauf von Wörschach fiel. Ein Jahr zugesehen, dann war die Idee geboren: da könnte man doch mal am Mannschaftslauf teilnehmen.  Und wie so oft war auch hier die zunächst irre Idee schon bald eine Vision. Am 19.Juli 1997, 14 Uhr, standen Gudrun H., Yvett R., Wilfried W. und Aldo als gemischtes Team an der Startlinie. Mindestziel: durchhalten - optimales Ziel: 240 km, ein Schnitt von 10 km/h also!

woerschachGrößtes Problem der Wettkampftage: Dauerregen! Und so war die Spannung vor dem Start doppelt groß - würden wir dieses Unternehmen bewältigen können und vor allem: wie kommen wir mit dem Wetter zurecht? Die Gesichter auf dem ersten Bild sprechen wohl Bände!
Dann waren wir schon unterwegs. Unsere Taktik hieß: Yvett, Wilfried, Gudrun, Aldo - jeweils zwei Runden (2574,60m), dann das Ganze wieder von vorn.

Unangenehm war der Regen - man hatte ständig nasse Klamotten, musste nach dem Lauf raus, nach ca. 30 min aber schon wieder hinein - ekelhaft!
Es lief erstaunlich gut, die Stimmung war fabelhaft - Wörschach glich entlang der Strecke einem Volksfest. Nur wenige Stunden, in der Nacht, wurde es ruhiger. Doch ein Höhepunkt jeder Runde blieb  auch in der Finsternis die Passage des Zählcontainers. (Gudrun, Bild 4) Da war Stimmung pur!

Unsere Staffel - Wilfried Wockenfuß, Grudrun Henschke, Yvett Roßberger, Aldo Bergmann    Auf den Runden Yvett, Wilfried, Gudrun und Regen, Regen, Regen    Und hier Aldo Bergmann auf der Runde, natürlich im Regen

Gudrun Henschke im Trockenen, aber nur hier, am Zählcontainer     Verdiente Pause in den Morgenstunden, zumindest hat es aufgehört zu regnen    Nicht zu fassen, wir haben über 306 km geschafft, unsere Füße am Zielpunkt



In den frühen Morgenstunden, Bild 5, Wilfried ist gerade auf seiner Runde, war es dann doch schon bedrückend - müde, geschafft, nass und noch immer acht Stunden!!! Aber es lief - und wie!
Mit dem frühen Tag kamen die Zuschauer wieder, plötzlich schien die Sonne, und aus der Erschöpfung wurde Euphorie! Plötzlich war es ein machbares Ziel: 300 km waren drin. Und wir rannten, rannten, rannten ...
Und dann: 20. Juli 1997, 14 Uhr, ein Böllerschuss! Gudrun konnte als gerade aktive Läuferin endlich endgültig stehen bleiben - ein Wettkampfrichter markierte mit einem grünen Zeichen den Punkt, an dem ihr Fuß nach 24 Stunden halt gemacht hatte:

306,487 km !!!


Eine unerwartete Leistung von Laufkilometern (jeder hatte mehr als 76 km zurückgelegt), 23. Platz von 72 Mannschaften. Aber was zählen Plätze und Kilometer: wir waren ein irres Team, und nur der Sports- und Teamgeist hat zu diesem Erfolg geführt.
Kein Wunder, dass einem beim Anblick des Fotos Nr. 6, aufgenommen am 20. Juli 1997, ca. 14.10 Uhr an unserem Punkt 306,487 km noch heute recht klamm ums Herz wird und man glaubt, einen Frosch im Halse zu haben ...

 

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