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biwak rettenBIWAK ist seit Jahrzehnten das Magazin des mdr über/für das Elbsandsteingebirge, für Bergsteiger und Freunde des Bergsports, für eine tiefe Verbundenheit zu unserem Heimatgebirge und unserem Sport. Nun soll diese Sendung den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Lasst uns das gemeinsam verhindern, bitte unterschreibe diese Petition (Klick auf das Bild).

Du kennst BIWAK nicht? Nun, dann lerne es kennen, hier ein Beispiel: Biwak - 30 Jahre Abenteuer zwischen Sandstein und 8000ern (S06/E04) | Biwak | MDR (youtube.com)

Im Sturm auf dem RiesengebirgshauptkammIn drei Tagen durch das Iser- und Riesengebirge
Von Hejnice zur Schneekoppe

In unseren jungen Jahren waren mein Schul-, Berg- und Lauffreund Steffen Große und ich oft auf Mehrtageswanderungen unterwegs, ein Beispiel findet du im Beitrag „Rennsteigwanderung - damals war’s“. Und nach unserer Novemberrunde 2021 hatten wir wieder „Blut geleckt“, warum sollte man sich nicht auch als nun älteres Semester einfach mal auf den Weg machen, es muss ja nicht mehr mit Zelt und Luftmatratze sein. 

Eine unserer letzten großen Touren hatte in den 90-er Jahren von Schmilka durch die Böhmische Schweiz, das Zittauer und Lausitzer Gebirge und durch das Iser- und Riesengebirge bis nach Malá Úpa geführt. Genau da wollten wir, auch inspiriert von unser Novemberrunde, wieder „einrasten“, gleiche und neue Wege gehen. Steffen hatte schon bald einen fertigen Plan: mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abreisen, dafür je ein Tag, dazu drei Wandertage, macht vier notwenige Quartiere …
Schon rollten wir mit der Bahn über Zittau und Liberec nach Hejnice am Fuße des Isergebirges und schon waren wir an zunächst verdammt heißen Junitagen 2023 wandernd unterwegs.

Im Sturm auf dem RiesengebirgshauptkammIn drei Tagen durch das Iser- und Riesengebirge
Von Hejnice zur Schneekoppe

In unseren jungen Jahren waren mein Schul-, Berg- und Lauffreund Steffen Große und ich oft auf Mehrtageswanderungen unterwegs, ein Beispiel findet du im Beitrag „Rennsteigwanderung - damals war’s“. Und nach unserer Novemberrunde 2021 hatten wir wieder „Blut geleckt“, warum sollte man sich nicht auch als nun älteres Semester einfach mal auf den Weg machen, es muss ja nicht mehr mit Zelt und Luftmatratze sein. 

Eine unserer letzten großen Touren hatte in den 90-er Jahren von Schmilka durch die Böhmische Schweiz, das Zittauer und Lausitzer Gebirge und durch das Iser- und Riesengebirge bis nach Malá Úpa geführt. Genau da wollten wir, auch inspiriert von unser Novemberrunde, wieder „einrasten“, gleiche und neue Wege gehen. Steffen hatte schon bald einen fertigen Plan: mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und abreisen, dafür je ein Tag, dazu drei Wandertage, macht vier notwenige Quartiere …
Schon rollten wir mit der Bahn über Zittau und Liberec nach Hejnice am Fuße des Isergebirges und schon waren wir an zunächst verdammt heißen Junitagen 2023 wandernd unterwegs.

Tag 1 - von Hejnice nach Jizerka

Start- / Ausgangspunkt: Kloster Hejnice (sehr zu empfehlen)
Zielpunkt: Pešákovna-Berghütte Jizerka (nur für Abenteurer)
Streckenlänge: ca. 20 km
Anstieg ca. 1200 hm, Abstieg ca. 700 hm

Für den Start haben wir gezielt die ersten ca. 14 km unser Novemberrunde gewählt, den Nußstein, Ořešník und die Mittagssteine, Polední kameny, bestiegen, sind an der Bergbaude Smědava, die leider geschlossen hatte, dann aber nach Jizerka abgebogen.
Dabei sind die ersten 3 km mit gut 400 hm eine echte Schinderei, vor allem bei 30°C und brütender Sonne – wir waren nass, als ob wir geduscht hätten. Aber herrliche Felslandschaften, großartige Fernsichten, Wasserfälle und Holzstege durch Hochmoore entschädigen bald und machen diese Etappe zum Genuss, selbst die letzten 5 km auf einer schmalen Asphaltstraße sind dann halbwegs zu ertragen.

Hier einige Bildeindrücke:

      

In den Mittagssteinen im Isergebirge  Mittagssteine Polední kameny  Hauptkamm Isergebirge  Smedava Bouda Wittighaus



An der Semdava im Isergebirge  Bierkühlung in der Smedava  Glöckchenbaude Jizerka  Pešákovna-Berghütte

Der Track der Etappe Hejnice - Jizerka

Distanz: Kilometer
Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter

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Tag 2 - von Jizerka zur Labska Bouda

Start- / Ausgangspunkt: Pešákovna-Berghütte Jizerka
Zielpunkt: Labská bouda, Elbfallbaude (aus meiner Sicht unnötiger, die Landschaft verschandelnder Luxus)
Streckenlänge: ca. 27 km
Anstieg ca. 1000 hm, Abstieg ca. 600 hm

Eine landschaftlich überwiegend sehr schöne Etappe. Man durchquert Jizerka, erreicht mit der Iser die tschechisch-polnische Grenze, um später bei Jakuszyca, Ortsteil von Szklarska Poręba, ins Riesengebirge zu wechseln. Bald ist die Staatsgrenze wieder erreicht – man könnte jetzt, illegal, den Grenzweg gehen oder aber, so haben wir es dann schließlich gemacht, südlich absteigen und auf einer schmalen Asphaltstraße nicht ganz so schön zur zu Harrachov gehörenden Vosecká Bouda wandern. Die eignet sich bestens für eine Rast um anschließend nicht auf direktem Wege zur Elbfallbaude, sondern zunächst auf den Kamm des Riesengebirges zu steigen. Den verlässt man später in Richtung Elbquelle, Labská bouda, und landet schließlich in einer Berghütte, die tatsächlich luxuriös und ein neungeschossiges Hochhaus (talseitig) ist.

Wir hatten an diesem Tag etwas Pech mit dem Wetter, schwere Gewitter in der Nacht hatten zwar die ersehnte Abkühlung, leider aber auch Nässe und Nebel und damit kaum Sicht gebracht.

Hier einige Bildeindrücke:

      

Orle Baude  Wanderweg Orle - Jakuszyca Szklarska Poręba  Polana Jakuszycka - Dolnośląskie Centrum Sportu  Waldlichtung Jacobstal Restaurant

Bergpfad bei Jacobstaö  Bergpfad polnische tschechische Grenze  Rastplatz im Riesengebirge  Aufstieg zur Wosseckerbaude

Von der Wosseckerbaude zum Riesengebirgshauptkamm  Hauptkamm Riesengebirge  Česká budka  Labská bouda 

Der Track der Etappe Jizerka - Labska Bouda

Distanz: Kilometer
Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter

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Tag 3 - von der Labska Bouda zur Schneekoppe

Start- / Ausgangspunkt: Labská bouda, Elbfallbaude
Zielpunkt: Schneekoppe (und Abfahrt nach Pec Pod Snezkou)
Streckenlänge: ca. 20 km
Anstieg ca. 900 hm, Abstieg ca. 600 hm

Eine beeindruckende Etappe über den Kamm des Riesengebirges bis auf die 1603 m hohe Schneekoppe, Sněžka. Auf den ersten Kilometern erreicht man die beeindruckenden Schneegruben, passiert auf felsigen Pfaden das Hohe Rad, erreicht später Špindlerův Mlýn und die Spindlerbaude um sich dann, immer wieder mit herrlichen Fernsichten, der gewaltigen Schneekoppe zu nähern.

Hatten wir auf den ersten Kilometern noch Sturm, Nebel und fast gar keine Sicht, wurde das Wetter später immer besser und unser Tages- und Tourenziel strahlte im schönsten Sonnenschein.

Aber der Schein trügt: waren wir fast 70 km überwiegend allein unterwegs, ist es an der Schneekoppe, wie auf einem Rummel. Menschenmassen drängen sich auf- und abwärts, alles scheint hoffnungslos überfüllt – wir haben sofort das Weite gesucht, sind mit der Seilbahn nach Petzer, Pec Pod Snezkou, abgefahren und haben dort mit einem gemütlichen Bier- und Pizzaabend eine herrliche, jedem zu empfehlende Mehrtagestour ausklingen lassen.

Hier einige Bildeindrücke:

      

Im Nebel an den Schneegruben  Schneegruben Aussichtspunkt  Hohes Rad  Hauptkamm Riesengebirge

Mädelsteine  Dívčí kameny  Historische Grenzsteine Polen Tschechien Deutschland  Hotel Spindlerbaude

Špindlerova Bouda  Mittagssteine im Riesengebirge  Aussichtspunkt am Kleinen Teich  Blick zur Schneekoppe

Rotfuchs im Riesengebirge  Schlesierhaus  Dom Śląski Schronisko Górskie  Aufstieg zur Schneekoppe

Auf dem Gipfel der Schneekoppe  In der Seilbahn zur Schneekoppe  RESTAURACE PECR DEEP  Pizza in Pec Tschechien

Der Track der Etappe Labska Bouda - Schneekoppe (Pec)

Distanz: Kilometer
Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter

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