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sultan alter wegTour 02/2021 - Bielatal verblüffend anders und der süße Geschmack von Normalität

Es waren das Erlebnis Häntzschelstiege und die Erinnerung einer Social-Media-Plattform an ein sehr schönes Jubiläum, die uns den Rucksack haben gleich wieder packen und uns binnen weniger Tage abermals ins Gebirge ziehen lassen.
Es musste / sollte das Bielatal sein, in dem es vor fast auf den Tag genau fünf Jahren ein kleines aber für uns besonderes Ereignis gegeben hatte.Aber diesmal, Mai 2021, war es anders. Ganz anders!

Bereits als wir im Ort Bielatal in Richtung Ottomühle rollen wollten, staunten wir nicht schlecht. Die Durchfahrt war gesperrt. Verdammt, das würde ein langer Zustieg in das Zielgebiet werden, aber was soll’s. Immerhin lag auf der Hälfte die Daxensteinbaude und ein Parkplatz war – gerade noch so – auch ergattert. 

Nach etwa 1,5 km, an der Schweizermühle, staunten wir nicht schlecht: denn tatsächlich war ab hier wieder alles frei! Man hätte das gesperrte Gebiet, wenn man es denn weiß, umfahren können.  Egal, das nächste Mal wissen wir’s und diesmal war es ganz gut, es nicht zu wissen. Denn die hinteren Parkplätze waren hoffnungslos überfüllt, selbst die Zufahrtsstraße war zugeparkt. (Übrigens waren die dort geparkten Fahrzeuge, wie wir auf dem Rückweg sehen konnten, alle mit Knöllchen garniert worden!)

Ja, diese Massen waren zu erwarten. Es war der erste richtig warme Tag des Jahres und das Bielatal ist für seinen Massenansturm bekannt. Doch was jetzt kam, war nicht zu erwarten – es gab kein Gedrängel vor der Daxensteinbaude!
Sie war zu! Nein, nicht „geschlossen“, einfach zu – alle Schilder, Aushänge, alles was auf eine Rückkehr/Öffnung hindeutet: weg! Oh man, mehr als 20 Jahre war dieser Ort unser Einkehrpunkt an jedem Bielatal-Klettertag, das tut schon weh! 
Bleibt nur zu hoffen, dass es hier irgendwann wieder Leben geben wird!

Unser Zielgebiet, die Gruppe an den Glückstürmen, war nach ca. 1 Stunde erreicht und wir konnten uns in das recht rege Getümmel zahlreicher Kletterer einreihen.
Mit dem wirklich sehr einfachen Alten Weg am Hilfssheriff und seiner doch etwas knackigeren Südkante, III, begann unser Kletterjahr 2021.

 Wiesensteine im Bielatal  Daxensteinbaude im Bielatal  Klettergipfel Hiflssheriff Alter Weg  Auf dem Gipfel Hilfssheriff

Abseilen vom Hilfssheriff  Klettergipfel Sheriff Alter Weg  Klettergipfel Sultan Alter Weg  Bielatal Sheriff und Hilfssheriff



Scharte des Sultan  Gipfelbier an den Glückstürmen  Katze im Vogelhaus  Räuberhütte an der Schweizermühle

Und dann das angestrebte Jubiläum: am 07. Mai 2016, vor fünf Jahren, hatte Almuth mit dem Alten Weg II am Sheriff ihren ersten echten Vorstieg gemeistert! Den hat sie heute natürlich glatt wiederholt!

Und im Feuer des Erfolges spreizte sie nur wenig später mutig in der Kluft zum Massiv über den Alten Weg III auf den Gipfel des Sultans. Diesen Weg, der gar nicht so einfach ist und uns einiges an Geschick und Führungswechsel abverlangt hat, hatten uns zwei Kletterfreunde vom KV FDGB, die wir zufällig getroffen hatten, empfohlen – danke Männer!

Als wir auf dem Sultan saßen, waren alle sichtbaren Gipfel besetzt. Während ich vor noch nicht allzu langer Zeit dem ausgewichen, einfach weitergezogen wäre, war das bei diesem Besuch einfach schön!

Auch später, auf dem Rückweg bei der Rast an der erfreulicherweise geöffneten „Räuberhütte“ an der Schweizermühle: ein wahres Getümmel (wenn auch mit Abstand)!

Herrlich, den ganzen Tag an den Felsen, jetzt hier an der Hütte war Leben, richtiges Leben!
Was für ein süßer Geschmack von Normalität in der Zeit der Corona-Pandemie!
Was für ein schöner (Kletter-)Tag! 

 

Danke für

den Besuch

auf Quackensturm®

Genieße dein Leben!

 

 

 

 

 

 

 

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