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aiguille de belv introAiguille du Belvédère, 2965 m
Südgrat

Die „Aiguille du Belvédère“ befindet sich im „Massif des Aiguilles Rouge“ nördlich von Chamonix, am Fuße des Mont Blanc, des höchsten Gipfels der Alpen. Vom Massif des Aiguilles Rouge hat man eine wunderbare Aussicht auf das gesamte Mont Blanc Massiv,  nicht nur auf den weißen Monarchen selbst, sondern auch auf seine nicht minder namhaften Nachbarn, wie z.B. die Grandes Jorasses, alle Aiguilles de Chamonix, die Drus, die Aiguille Verte, der Mont Dolent, der Dent du Geant und nicht zuletzt den Strom des Mer de Glace.

 

 

flagg franceSchon aus diesem Grunde lohnt sich ein Besuch dort oben und noch schöner ist es, wenn man den mit einer genussvollen Bergtour verbinden kann.
Volker und Paul haben sich für den Aufstieg über den Südgrat entschieden.

Ausgangspunkt: Talstation der Seilbahn von Les Praz de Chamonix; mit der Bahn zum Chalet de la Flégère auf 1877 m.

Aufstieg: Zunächst auf relativ leichtem Wanderweg, nach gut 45 min aber lang anhaltend, sehr steil und teilweise mit Steighilfen (Eisenstiften) hinauf zum Lac Blanc, einem kleinen Bergsee auf 2352 m. Westlich am See vorbei und später eine steile Rinne hinauf zum ersten Firnfeld.  Weiter steil aufwärts, durch Blockwerk und Schnee auf das große Firnfeld unterhalb den Aiguilles Crochues. Das Firnfeld queren bis zum Beginn der Gratkletterei am Col des Dards auf 2790 m.
Von dort den gezackten Südgrat hinauf, über eine delikate Platte in der Ostflanke zu einem Kamin von 10 m Höhe im französischen Grad 3b. Danach im Zickzack über einige Aufschwünge zu einer Schulter, ca. 50 m unterm Gipfel. Von hier Querung auf einem  Band nach Osten um den Gipfelaufbau herum in eine kleine Scharte, nach deren Durchsteigung man den Nordgrat erreicht und von diesem in Serpentinen und leichter Kletterei zum Gipfel. Lac Blanc - Gipfel ca.  2 Std. 15 min.
Zurück auf dem gleichen Weg, teilweise abseilen.

Literatur: "Die Gipfel des Montblanc",  Laroche / Lelong, BLV Verlagsgesellschaft mbH, Deutsche Ausgabe 1999, ISBN 2-405-15693-9

Karte:  Carte de Randonée Chamonix,  Massif du Mont Blanc,  (Institut Geographique National/3630 OT)

Das Team: Paul Roßberg, Volker Roßberg

Vom Chalet de la Flégère kommend haben Kerstin, Paul und Volker nach ca. 70 min Gehzeit den Lac Blanc erreicht. An dieser Stelle war dann Schluss für Kerstin, sie machte es sich im „Basislager“ gemütlich. (Bild 1)  Volker und Paul fanden sich dann schon recht bald auf dem großen Firnfeld unterhalb der Aiguilles Crochues und mussten wenig später auch noch das Firnfeld hinüber zum Beginn der Gratkletterei am Col des Dards queren. (Bild 2 - Blick zurück)

Dann aber ging es den beschriebenen Südgrat hinauf, der mit Ausnahme des Kamins, dort wurde gesichert, durchgängig frei gestiegen wurde. (Bild 3 - Blick zurück auf den Südgrat, im Hintergrund der Mont Blanc)
Dann endlich der Gipfel! Die Aussicht von dort ist, wie sein Name schon sagt (Belvédère = schöne Aussicht) ein Traum. Von 2.965 m Höhe überschaut man nicht nur den Mont Blanc und seine Satelliten.

Aiguille du Belvédère Aiguille du Belvédère - Blick zurück bei der Gratkletterei am Col des Dards Aiguille du Belvédère - Blick zurück auf den Südgrat, im Hintergrund der Mont Blanc

Aiguille du Belvédère - Blick auf die Nordflanke des Grandes Jorasses Aiguille du Belvédère - auf dem Gipfel Aiguille du Belvédère - auf dem Gipfel

Bis weit ins Wallis reicht der Blick, viel zuviel um alles aufzuzählen, „très magnifique“ wie der Franzose sagt. (Bild 4 - immer wieder bleibt das Auge an ihr hängen - der Nordflanke des Grandes Jorasses)

Ein älterer Herr (Bild 6), welcher Volker und Paul  im Aufstieg ein Stück begleitete und Volker an seinem Akzent als Deutschen enttarnte, outete sich selbst als vor 40 Jahren ausgewanderter Deutscher , erklärte den beiden noch viele Gipfel und gab  weitere Routentipps. Er selbst ist, so erzählte er, mit seinen 74 Jahren ca. 100 Tage kletternd und 150 Tage skifahrend pro Jahr in den Bergen unterwegs, kennt fast alle Gipfel und viele Supertouren, wie z.B. den Walkerpfeiler an den Grandes Jorasses.  Die Zeit am Gipfel verging wie im Fluge, nach gut 45 min begann der Abstieg, der bis zum Lac Blanc 1 ¼ Stunden in Anspruch nahm.

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