decsenfritjaples
  • Willkommen auf Quackensturm

    Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

  • Bergsteigen, Laufsport, Spaß am Leben

eigertrail grossGletscherschlucht und Eiger-Trail
eine Wanderung hoch über Grindelwald - im Schatten der Eiger-Nordwand

Der Eiger verzaubert nicht nur Bergsteiger, sondern er ist auch für den Wanderer ein atemberaubender Berg. Wer sich nicht nur aus der Ferne von seiner gigantischen steil aufragenden Nordwand, dem imposant hinaufziehenden Mittellegigrat oder die Eigerjöcher, die ihn mit dem benachbarten Mönch verbinden, beeindrucken lassen will, der sollte es mal ganz aus der Nähe versuchen - auf dem eigens zu diesem Zweck eingerichteten Eiger-Trail.

Fahne der SchweizDieser Bericht wurde 2012 überarbeitet und mit Bildern von Dirk Wiesner sowie einer Übersichtkarte des Gebietes ergänzt.

Beginnt man ihn mit der Gletscherschlucht und quert schließlich unterhalb der Nordwand zur Kleinen Scheidegg, hat man nicht nur ein gigantisches hochalpines Erlebnis mit betäubenden Ausblicken in eine scheinbar heile Gletscherwelt, sondern wird sich unter der Nordwand stehend der Leistung der Pioniere des Alpinismus bewusst, die mit aus heutiger Sicht haarsträubender Ausrüstung in diese furchteinflößende Wand eingestiegen sind.

Unser Ausgangspunkt: Grindelwald Grund > andere Version siehe unten!

Der Weg: Zunächst dem Wanderweg in Richtung Gletscherschlucht folgend, dann teils recht steil aufwärts (ca. 600 hm) und schließlich auf moderaten, teils ausgesetzten Wegen in Richtung Alpigen.
Angegebene Gehzeit: 4 Std., wir haben es allerdings mit Pause in 3 Std. problemlos geschafft.
Dort beginnt dann der eigentliche Eiger-Trail. Man folgt von Alpigen dem markierten Weg aufwärts in Richtung der Station Eigergletscher der Jungfraubahn.
Angegebene Gehzeit: 3 Std., die haben wir aufwärts gehend voll in Anspruch genommen.

Karten: Landkarten der Schweiz, Nr. 1229 "Grindelwald", www.dav-shop.de / auch: Faltblatt Wandern der Jungfraubahnen

Kerstin und Volker hatten nach erneuter erfolgreicher Absolvierung des Jungfraumarathons (Siehe auch Bericht Jungfrau-Marathon) die Möglichkeit genutzt, diese Wanderung zu absolvieren. Das Auto wurde auf einem Parkplatz in Grindelwald-Grund stationiert. Recht bald erreicht man das Ufer der Schwarzen Lütschine, an dem man die Kunst des Steinmannbauens (z.B. für Hochtouren) üben kann - natürlich haben auch unsere Wanderfreunde ihre künstlerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. (Bild 1) Ein recht beachtlicher Anstieg  wird schließlich mit einem herrlichen Ausblick auf die Gletscherwelt unter den Fiescherhörnern belohnt (Bild 2) Die Gletscherschlucht verlässt man dann hoch über Grindelwald (Bild 3) und errecht bei Alpigen den Beginn des Eiger-Trail. (Bild 4)

Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail

Üblicherweise, so die Empfehlung, wird der Eiger-Trail ab Station Eigergletscher begangen - bergab. Wer es härter möchte und kann, wählt Kerstins und Volkers Richtung. Aber Achtung: nach Bewältigung der Gletscherschlucht sind dann nochmals mindestens 600 hm zu überwinden. Dabei geht es zwar auf gut ausgebauten Wegen, aber nicht unbedingt problemlos voran. Das eine oder andere Hindernis, z.B. Bäche, müssen überwunden werden. (Bild 5). Wenn man dann direkt unter der Eiger-Nordwand steht (Bilder 6 und 7) verschlägt es einem den Atem! Was aus der Ferne schon gewaltig wirkt, scheint einen jetzt zu erdrücken. Der Rotstock mit seinem Klettersteig, der hervorragende Einblicke in die Nordwand des Eigers eröffnen soll, man passieret ihn am Ende des Trails kurz kurz vor der Station Eigergletscher, wirkt gegen die Nordwand wie ein Puppenstuben – Berg. (Bild 8 - für sich selbst genommen aber doch gigantisch!)

Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail Gipfelschlucht und Eigertrail

Es lohnt sich noch der Abstieg von der Station Eigergletscher zur Kleinen Scheidegg - dann aber sollte man sich die Talfahrt mit der Jungfraubahn zurück zum Ausgangspunkt in Grindelwald gönnen. "Gönnen" ist übrigens angesichts der Preise das einzig richtige Wort. Na ja, immerhin kann man die Eigernordwand sozusagen im Vorbeifahren nochmals genießen.
Alles in allem ist diese Tour ein Muss für bergbegeisterte Besucher dieser Region und wird von uns dringendst empfohlen.

Ergänzung von 2012

2012 waren Dirk Wiesner und Torsten Riemer, tags zuvor den Jungfrau-Marathon gelaufen, in der empfohlenen und deutlich leichteren Variante unterwegs: von der Kleinen Scheidegg zur Station Eigergletscher und dann Abwärts nach Alpigen und weiter nach Grindelwald Grund.
Einige der tollen Fotos findest du hier:

Was man zum Eiger-Trail wissen sollte - Hinweistafel am Pfad Blick von der Kleinen Scheidegg zur berühmten Eigernordwand Auf dem Weg von der Kleinen Scheidegg zur Station Eigergletscher Weg zur Nordwand – Liftanlagen und im Hintergrund der Rotstock

Ab jetzt geht es unterhalb der riesigen Nordwand des Eigers entlang Rechts die legendäre Nordwand, links berauschende Fernsichten Blick zurück zur Station Eigergletscher und Nordflanke des Mönchs Nordwandfeeling: Tafel zum Nachvollziehen der Heckmair-Route

Abgetaut, Reste des ehemaligen Gletschers der Eiger-Nordwand Wandern mit herrlichen Tiefblicken, hier auf Grindelwald Wasserspiele an der Eiger-Nordwand – es ist immer Bewegung Etwa  800m vor Alpigen die einzig versicherte Stelle des Trails

Übersichtskarte zum Eiger-Trail

Empfohlene Links

  • Die Webseite meines Lauf- und Bergfreundes Volker Roßberg
    Mehr erfahren
  • Niederlausitz-Cup und Fürst-Pückler-Pokal, die großen regionalen Laufserien
    Mehr erfahren
  • Gaststätte und Pension "Am Weinberg" in Mittelndorf, unser Stammgasthaus
    Mehr erfahren
  • KSV Quackensturm e.V., die Sektion des Deutschen Alpenverein e.V. in Cottbus
    Mehr erfahren

 

Danke für

den Besuch

auf Quackensturm

Enjoy your life!