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r2014 intro mittelVom Jägerstein(ultra) über den Rennsteiglauf in die Heilanstalt

Als wir gemeinsam mit Christiane ca. 24 Stunden nach meinem Zieleinlauf beim Rennsteiglauf 2014 die Heilanstalt verlassen haben, war trotz allem klar: ein tolles Rennsteigwochenende liegt (mal abgesehen von der total verregneten Rückfahrt, die da noch vor uns lag) hinter uns.

Bereits am Donnerstag waren wir auf Wunsch von Christiane in unser Stammquartier nach Schmiedefeld gerollt, um den Freitag nicht nur für Anreise und Vorbereitung, sondern auch für ein „bissele mehr Thüringen“ nutzen zu können. Dass das ausgerechnet der Schneekopf sein sollte, kam mir mehr als entgegen …

Denn fast auf den Tag genau fünf Monate zuvor war ich gemeinsam mit Volker mühevoll durch die sogenannte Hölle hierher hinauf gestiegen und hatte in finsterer Nacht im fast stürmischen Schneefall das Ziel des Jägersteinultras, den Jägerstein, gesucht. Irgendwo im tiefverschneiten Wald hatten wir ihn schließlich gefunden – heuer blieb mir der Mund offen stehen: das Teilchen steht gefühlt „mitten auf dem Acker“. Nichts mit tiefem Wald, die neue Gehlberger Hütte und der Gipfel des Schneekopfes mit seinen zwei Türmen liegen gleich daneben.

Kein Wunder, dass Volker das auch sehen wollte. Und so sind wir am Sonntag, nach dem Ritt über den Rennsteig vom Samstag, gleich noch einmal auf den zweithöchsten Thüringer Gipfel gestiegen. Nachdem auch Volker ausgestaunt hatte, genossen wir noch den Blick von der Teufelskanzel in das Thüringer Land, schüttelten den Kopf über die Steilheit der Hölle, die wir im tiefen Schnee erklommen hatten und genossen noch die eine und andere Köstlichkeit im höchsten Thüringer Gasthaus.

Ankunft auf dem Schneekopf - die neue Gehlberger Hütte, höchstes Restaurant Thüringens, ist unbedingt empfehlenswert - tolles Gasthaus! Gemeinsam mit Christiane bei strahlendem Sonnenschein am Jägerstein auf dem Gipfel des Schneekopfes Volker nimmt das Ziel unseres tollen Ultr-Winterlaufes auf seine Weise in BeSITZ ;) An der Teufelskanzel am Schneekopf - mit einer tollen Fernsicht in das Thüringer Becken

wiese-intro-kleinDazwischen aber lag der Supermarathon über 72,7 km beim Rennsteiglauf 2014. Gut trainiert wie selten und optimistisch mit dem Blick auf noch andere große Laufereignisse in diesem Jahr, ging es auf die „Joggingtour“. Während Torsten Riemer und Volker vom Start an „weg“ waren, pendelten wir mit Wiese knapp 30 km hin und her – mal er vor mir, dann ich vor ihm …
Apropos Wiese: erinnerst du dich an meinen Bericht vom Rennsteiglauf 2009? Nein - oder du kennst ihn nicht? Dann empfehle ich dir, ihn genau jetzt zu lesen > Rennsteiglauf 2009 – So ein T-Shirt will ich auch haben <
Genau um diesen Wiese geht es hier! Und genau dieser Wiese war plötzlich weg!
Während bei mir, wie ich erst im Ziel erfahren habe, auch bei Volker das „Hammermännchen“ ordentlich zugeschlagen hatte und ich meine avisierten 8:45 Stunden schon nach ca. 40 km „begraben“ musste, lief Wiese den Rennsteig seines Lebens und erreichte nach beachtlichen 8:29 Stunden, gut eine Stunde vor mir, knapp 30 min vor Volker, das Ziel.
Mensch, alter Wiese, ich freu mich echt für dich – spätestens jetzt hast du „das T-Shirt, das du auch haben wolltest“. Denn das 2014er ist ein ganz besonderes!!!

Rennsteiglauf 2014 - km 64, Verpflegungsstelle Schmücke Rennsteiglauf 2014 im Ziel! Rennsteiglauf 2014 - Gemeinsam mit Wiese nach dem Zieleinlauf auf der Gepäckwiesevideo

Aufzuklären bleibt jetzt noch „die Sache mit der Heilanstalt“.
Nein, nein, wir sind alle bei bester Gesundheit! Trotzdem hatte es Christiane und mich in die Klinik gezogen. Und zwar in die Sophienheilanstalt von Bad Berka, in der ein hochgelobter Lost-Place-Geocache platziert ist. Hier machten wir uns auf eine mehrstündige Suche und konnten ein altehrwürdiges Gebäude erleben, dessen Schönheit leider nun von der Zeit verschlungen wird.
Die folgenden Bilder sollen euch einen kleinen Eindruck dieses Objektes vermitteln:

Sophienheilstätte  – Blick auf den zentralen Teil der Fassade Sophienheilstätte  – Blick von der Straße auf einen Teil der Fassade Sophienheilstätte  – Blick vom Hof auf einen der Seitenflügel Sophienheilstätte  – Blick vom Zwischenhof zum alten Heizhaus

Sophienheilanstalt – Blick in die ehemalige Kirche der Klinik Sophienheilanstalt – auf dem Balkon in der Klinikkapelle Sophienheilanstalt – Probeliegen auf alten Krankenbetten Sophienheilanstalt – Blick in das ehemalige Schwimmbad

Sophienheilanstalt Bad Berka – Spuren der Verwüstung Sophienheilanstalt Bad Berka – die Natur schlägt zurück Sophienheilanstalt Bad Berka – Ausblicke in saftiges Grün

 Mehr Infos und Bilder zu dieser Einrichtung 

Das Finale des Caches konnten wir aus Zeitgründen leider nicht erreichen. Aber als wir gemeinsam mit Christiane ca. 24 Stunden nach meinem Zieleinlauf die Heilanstalt verlassen haben, war trotz allem klar: ein tolles Rennsteigwochenende liegt hinter uns. 

Empfohlene Links

  • Die Webseite meines langjährigen Lauf- und Bergfreundes Volker Roßberg. Erfahre hier u.a. mehr über tolle Bergtouren und "verrückte" Ultraläufe.
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  • Niederlausitz-Cup – die große regionale Laufserie im Südosten Brandenburgs und im Nordosten Sachsens, mit bis zu 22 Wertungsläufen im Jahr
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  • Gaststätte und Pension "Am Weinberg" in Mittelndorf, unser Stammgasthaus - unbedingt zu empfehlen: gute Unterkünfte und gutbürgerliche Küche
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  • Freunde des gedoppelten Bulin, kurz: FDGB. Die Webseite des KV FDGB, einer tollen Truppe Berliner Kletterer, mit lesenswerten Beiträgen
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