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intro mittelTour 01/2015
Sandsteinauftakt im Laufschritt

Längst klimpern im Sandstein wieder die Karabiner. Die Klettersaison ist eröffnet. Kein Wunder: der Winter war mild, die Sonne verwöhnt uns inzwischen immer länger und wärmer.
Und so war es nur eine Frage der Zeit, dass auch unser Auftakt 2015 im Elbsandstein angesagt war. Allerdings ohne Karabiner, dafür im Laufdress.
Einer spontanen Idee von Volker Roßberg folgend, ging es zum „Trainings-Doppeldecker“ nach Schmilka. Ziel der Aktion: in der ersten Trainingseinheit viele Kilometer mit sehr vielen Höhenmetern und möglichst ruppigem Gelände (Trailrunning), in der zweiten Trainingseinheit am Folgetag eine sehr lange ruhig zu laufende Distanz.

Der zweite Tag war rasch vorgegeben: Volker hatte den Elbradweg von Schmilka bis zum Heinz-Steyer-Stadion in Dresden, 54 km, vorgeschlagen. Warum nicht – seinen Versuch über diese Strecke in der Vorwoche hatte er wegen einer Fahrradpanne seiner Radbegleitung Kerstin abbrechen müssen – frühe Revanche ist immer gut ;)

Für den ersten Tag hatte ich eine (zugegebenermaßen etwas freche) Idee – eine Laufrunde durch die böhmische und sächsische Schweiz auf Pfaden, die … naja! Kurzes Telefonat im Vorfeld, Volker war einverstanden, viele Abschnitte dieser Tour kannte der alte Elbihase bis dato noch nicht.

Also auf ins Neuland, die folgenden Bilder sollen für sich sprechen:

Trailrunning bei Schmilka - nach ca. 6,5 km erreichen wir das Prebischtor, weiter geht es über den Gabrielensteig. Trailrunning bei Schmilka - Auf dem Gabrielensteig - goldener Sandstein und weite Aussichten. Trailrunning bei Schmilka - Nicht jeder Abschnitt des Gabrielensteiges lässt sich so leicht laufen. Trailrunning bei Schmilka - So muss Trailrunning sein - etwas abseits im Gelände in einem sehr steilen Anstieg.

Trailrunning bei Schmilka - Aussicht auf Böhmen - das besondere Selfi Trailrunning bei Schmilka - Volker genißet den Blick in das böhmische Becken und nach unten auf den Gabrielensteig. Trailrunning bei Schmilka - Der gewählte Pfad hat eine herausragend gute Markierung ;) Trailrunning bei Schmilka - An der Goldsteinaussicht - jeder bewusste Jogger sollte seinen Schuhen mal einen solch genialen Blick gönnen.

Als wir nach ca. 3 Std 15 min (Nettolaufzeit, Fotopausen und Pausen zum Staunen über die herrliche Landschaft sind ausgestoppt) wieder am Start in Schmilka standen, lagen 28 km und sage und schreibe 1455 hm im Auf- und Abstieg hinter uns.

Mein Muskelkater am Abend war beeindruckend! Darüber, dass es am Folgetag zu Fuß nach Dresden gehen soll, habe ich sicherheitshalber gar nicht erst nachgedacht.Musste ich auch nicht, denn es war klar, dass es so sein wird! Große bevorstehende Ereignisse verlangen Trainingsdisziplin und –härte!
Gegen 9:30 Uhr hieß es „aufi“, und wir setzten uns, mit der netten Radbegleitung Kerstin und Almuth in Bewegung.
Auch hier sollen die Bilder erzählen:

Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Teamfoto am Start in Schmilka Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Bei langen Läufen besonders wichtig: gesunde Ernährung! Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden - Immer wieder großartige Aussichten, hier bei der Annäherung an den Kurort Rathen.  Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Verdiente Pause nach ca 35, 5 km in Heidenau

Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Das Finale beginnt mit Schloss Pillnitz Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Und es setzt sich fort mit den Schlössern und Weinbergen am Elbufer. Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Auf den letzten Kilometern - bei dieser Kulisse sind alle Anstrengungen vergessen. Auf dem Elbradweg von Schmilka nach Dresden -  Am Ziel zweier harter Trainingstage

Nach 5 Std. 23 min – wiederum Nettolaufzeit – waren alle Krisen durchlebt und das Ziel freudestrahlend erreicht.
Man Volker, das hat Spaß gemacht – danke für zwei tolle Trainingstage, das sollten wir hier und anderenorts öfters machen. Für das, was wir da demnächst gemeinsam und doch jeder für sich durchstehen müssen, habe ich ein gutes Gefühl.

Übrigens: ein bissele etwas mit Bergsteigen hatte das Wochenende dann doch zu tun. Zwar mussten wir mit Almuth die für Sonntag geplante Durchsteigung der Rübezahlstiege und auch jedes andere Wanderunternehmen wegen Regen sein lassen, aber schon am Freitagabend hatte Wolfgang, der alte sympathische Wirt der Ilmtalbaude, angekündigt: morgen kommt Heiko aus Berlin.
Es war dann ein kollektives Herunterklappen der Unterlippen, als wir uns Samstagabend zur gemütlichen Runde in der Baude begegneten, das eine oder andere Histörchen erzählten, herzlich lachten und feststellen durften: auch ohne Karabiner ist das Elbi einfach schön und immer eine Reise wert.

Bilder dieses Beitrages stammen auch von Volker Roßberg

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